Patrick KubratDa die Ergebnisse, die ich erhalten habe noch etwas korrigiert werden müssen, gibt es zunächst nur einen subjektiven Turnierberich von meinen Partien und die ersten drei. Später werde ich dann noch etwas Statistik veröffentlichen.
Gewonnen hat Georg Kühlmeyer vor Patrick Kubrat und Patric Laxander
hier steht mein Deck zum Vergleich
erste Runde gegen Christian Palser (Zauberer)
Vor Beginn des Spiels war ich offenbar schon so verwirrt, daß ich eine Ewigkeit
benötigt habe, um mein Deck zusammenzustellen. Das ist eine große Leistung, wenn man
bedenkt, daß die einzelnen Teile vorher gut sortiert waren. Das ging ja gut los! Mein
Stimmung wurde nicht besser, als ich bemerkte, daß mir einige wichtige Balrogorte
fehlten. Zum Glück konnte ich mir zunächst einen Ort von Florian leihen und nach dem
Spiel gab mir Oliver seine Balrogorte. Vielen Dank noch mal.
Christian startete zunächst gut ins Spiel und ich konnte ihn nicht aufhalten. Um seine
Vierergemeinschaft ein wenig aufzuspalten habe ich dann Reluctant Final Parting
gesideboardet, was sich als Glückstreffer erwies. Christian lies Anborn mit Flinkbaum in
Quellhall zurück, wo er leichte Beute für meine Attentäter wurde.
Unter anderen war Beorn in der Startgemeinschaft. Da ich auf den Nachbartischen auch
lauter Beorns gesehen hatte, dachte ich schon, ich könnte meine Beorning Skin-Changer
stecken lassen. Das habe ich dann auch getan, denn bis auf einmal im ersten Spiel habe ich
die Pelzwechser nie gezogen. Was für eine Enttäuschung. Ansonsten verlief die Partie
relativ glatt, denn zum Glück hat sich Christian davon abbringen lassen ein
Versuchungsdeck zu spielen. Das ist zwar im Prinzip richtig, allerdings gegen den Balrog
mit seinen hochprozentigen Gegenständen ist das durchaus wirkungsvoll. So war mein Balrog
relativ unangestastet, während ich gegen Christian eigentlich meinen Attentätern die
ganze Arbeit überlassen konnte. 6:0
zweite Runde gegen Georg Kühlmeyer (Balrog)
Georg spielte das beliebte Wolf-Balrog Deck mit Mind-Ringen. Seitdem ich gegen Heiners Maia-Meuchel-Deck gespielt habe, war ich eigentlich der Meinung, daß diese Art von Decks nur von Lebensmüden gespielt werden. Aber Georg, Patric und Jörn dachten da wohl anders und hatten offenbar Recht behalten (ich bin übrigends sehr entäuscht Heiner!) Als Ergebniss hatte ich so gut wie gar nix gegen Ruinen drinn und daß Georg immer durch tausend Wildnisse gegangen ist, war eigentlich fast schon eine Frechheit )-; Wenigstens waren die Masslosen Ausschweifungen wirkungsvoll, allerdings kann auch damit ein Wir Kommen um zu Töten aufhalten. Zum Glück hatte ich Mister Zuverlässig auf der Starthand, und da ich angefangen hatte, sah es eigentlich nicht schlecht für mich aus. Wenn ich nur ab und zu mal einen Gegenstand oder so gezogen hätte... Naja ganz so schlimm war es letztendlich nicht aber zu mehr als einem 2:4 reichte es nicht.
dritte Runde gegen Michael Brocker (Balrog)
Na Klasse. Um gegen einen Ratskollegen spielen bin ich nicht nach Hamburg gefahren und da wir beide unsere Decks einigermaßen kannten und auch noch die selbe Startgemeinschaft hatten, versprach das ein ziemlich ätzendes Spiel zu werden. Und siehe da, ich hatte Recht. Dieses Spiel wird wohl als das peinlichste 6:0 in die Geschichte eingehen. Während der drei Runden habe ich verzweifelt versucht Punkteresourcen zu ziehen und dabei ungetappt zu bleiben, was auch dem Balrog gegen ungefähr 27 Namenlose Wesen nicht gelingen kann. Am Ende stand es 20:8, wobei Michael nur die Schwarze Axt und ich 2 Esenschilde und die Orks von Moria? ausspielen konnte. Aber einen Geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und so konnte ich mich über ein 6:0 freuen.
vierte Runde gegen Andreas Flügge (Zauberer)
Ich muß gestehen, daß ich mich an diese Partie überhaupt nicht erinnern kann. Ich
würde es sogar ablehnen unter Eid zu schwören, die Partie gespielt zu haben. Sehr
mysteriös. Aber anscheinend habe ich 5:1 gewonnen.
fünfte Runde gegen Jörn Licht (Balrog)
Wieder gegen den Balwolf. Aber Jörn spielte nicht mit Mind-Ringen und hatte auch sonst wesentlich weniger Charaktere im Spiel. Das bedeutete wesentlich weniger Taparbeit für meine Gefahrenkarten. Der kniffligste Moment war die erste Runde. Ich hatte zwar zwei Balrogs auf der Starthand (ich glaube, ich hab das Jörn gegenüber mal kurz erwähnt (-; ) aber bei ihm war das leider Karte Nr. 9, so daß ich ihn ausspielen konnte. Auch meine Resourcen kamen endlich einmal nicht ganz so widerwillig auf die Hand, und so konnte ich einen 6:0 Sieg einfahren.
letzte Runde gegen Andreas Schulz (Zauberer)
Andreas war neben Georg der einzige ungeschlagene Spieler, was auf einen starken
Spieler mit einem guten Deck schließen läßt. Die Startgemeinschaft von Andreas war
schon beeindruckend. Galdor, Wacho, Gimli und Arwen. Nur einen brauchbaren Kämpfer und
keinen Waldläufer. Das beweist Mumm; aber wie soll das funktionieren? Ich sollte es
ziemlich schnell erfahren. Zunächst ging die Gemeinschaft zum Gundabadberg und mir
gelang es bis auf Gimli alle zu verwunden. Danach wetzte meine Balroggemeinschaft die
Messer, die Orks von Gundabad auf der Hand ging es zum Gundabadberg. Leider gelang es
Andreas, begünstigt durch eine Kombination von eigener Dummheit, Gier und einer
eigentlich falschen Schiedsrichterentscheidung (die ich aber vorher schon kannte), mich
mit Baduila zurückzuschicken.
Andreas´ Hauptstrategie war die Alte Straße mit Pallando und Cirdan in den Grauen
Anfurten und dagegen konnte ich so gut wie nichts tun, denn sogar für Törichte Worte ist
es zu spät, wenn ein neu ins Spiel gekommener Charakter die Alte Straße benutzt. Das
einzige, woran ich ihn hindern konnte, war Flinkbaum auszuspielen. Dagegen hatte mein
Attentäter was, der hinter dem Fluß lauerte.
Und so kam es, daß ich vor dem letzten Zug 25:29 zurück lag. Denn ich hatte kein
Heer und Andreas 8 Heerespunkte. Zum Glück gelang es mir im letzten Zug alle meine Heere
(3) auszuspielen und damit mit einem Punkt sogar noch das 5:1 zu sichern.
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