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Wie bilde ich eine Startgemeinschaft?

Das wichtigste beim Zusammenstellen einer Startgemeinschaft ist die Geisteskraft der Charaktere (A). Sie darf niemals in der Summe 20 überschreiten. Beim Aufdecken der Charaktere gibt es noch keine Gefolgsleute und Unterstützungskarten, die die Geisteskraft verändern, wirken noch nicht, so daß die Geisteskraft ganz simpel die Summe der weißen Köpfe (A) der aufgedeckten Charaktere ist und die darf niemals größer als 20 sein.

 

Beispiel: Nachdem ich mich für Galadriel entschieden habe, möchte ich natürlich auch mit Celeborn (6 GK) spielen. Ich summiere die Geisteskräfte der beiden und komme auf 15, habe also noch 5 frei. Gut, dann soll Elladan (4) auch mitmachen, so daß ich also 19 GK verbrauche. Ich würde jetzt zu gerne den getreuen Orophin (2) mitnehmen, was mich aber auf 21 bringen würde. Ich könnte zwar z.b. Elladan mit den 4 direkten Einflußpunkten von Galadriel kontrollieren, womit ich nur 17 Einflußpunkte verbrauchen würde, aber das ist nicht erlaubt! Orophin muß also zuhause bleiben und da es keinen Elben mit Geisteskraft 1 gibt, bleibe ich bei 19 und bin fertig.
Wie werden die Charaktere jetzt aufgedeckt? Für den sogenannten Charakterdraft darf man 10 Charaktere in der Hand haben, von denen man 5 (als Scherge 6) Charaktere nacher auf den Tisch liegen haben darf. Man geht dabei so vor, daß man jeweils einen Charakter aussucht, ihn verdeckt auf den Tisch legt (oder ihn sonstwie sichtbar bereit hält) und dann gemeinsam mit dem Gegner - der das gleiche getan hat - den Charakter aufdeckt. hat jeder einen verschiedenen Charakter aufgedeckt, hat alles geklappt, man kann rechnen wieviel Einfluß man noch frei hat und zum nächsten Charakter übergehen. Haben beide Spieler den selben Charakter aufgedeckt, wird dieser bei beiden zur Seite gelegt und kann für den Draft nicht mehr benutzt werden. Man kann ihn aber später noch ins Deck mischen und im Verlauf des Spieles rausbringen. Sollte der Gegner einen Charakter aufdecken, den ich noch in der Hand habe, kann ich ihn natürlich auch nicht mehr spielen. Dies wird so lange fortgesetzt, bis ein Spieler keine Charaktere mehr aufdecken will oder kann. Dannach kann man nach eigenem Gutdünken Charaktere aufdecken bis man die Maximalzahl an Charakteren oder Einflußpunkten erreicht hat.
Für die Charaktere, die jetzt nicht auf dem Tisch liegen, kann man jeweils entscheiden, ob man sie zur Seite legen will, sie nehmen also nicht am Spiel teil, oder man kann sie in sein Deck mischen, auch wenn der Gegner den einen oder anderen bereits aufgedeckt hat.

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